Das Buch
Hanna Zeiß
Elfenwind
Text und Illustrationen von Hanna Zeiß
36 Seiten
gebunden
Bilderbuch für Kinder ab 5 Jahre
Euro 16,80
pro verkauftem Buch geht 1 Euro an die Initiative COURAGE
für chronisch kranke Kinder der Universitätsklinik Heidelberg
ISBN 978-3-9812850-0-0
Erscheinungsdatum: 27. März 2009
Das erste Buch einer neunjährigen Autorin und Illustratorin -
erhältlich in Ihrer Buchhandlung oder
hier
Inhalt
Über 500-mal mussten die Elfenkinder Filice und Fojer mit ihrem Volk schon umziehen.
Und schon wieder naht der Sturm, der ihr ganzes Leben zu verändern droht.
Werden sie diesmal allein den Weg in eine bessere Zukunft finden.
Die Autorin
Hanna Zeiß wurde am 30. April 1999 in Lindenfels im
Odenwald geboren.
Dort lebt sie mit ihrer Familie und Katze Tiger auf einem
Bauernhof. Sie spielt Klavier, liest gern und bewundert
Astrid Lindgren. Elfen, Feen, Kobolde und Zwerge haben
Hanna schon immer fasziniert. Sie sagt, dass sie die Sterne
mag und die Tiere.
Schon früh interessierte Hanna sich für Bücher und
Geschichten.
Kein Wunder, dass Deutsch schnell zu ihrem Lieblingsfach
wurde. Seit Hanna sieben Jahre alt ist, verfasst sie kleine
Gedichte und Geschichten.
Als sie acht Jahre alt war, gestaltete sie mit eigenen
poetischen Texten ein erstes kleines Büchlein.
Mit neun Jahren schrieb Hanna die Geschichte Elfenwind.
Und weil Hanna am liebsten alles in eigener Regie macht,
hat sie sich die wunderschönen Illustrationen für das Buch
alle selbst ausgedacht und liebevoll gezeichnet.
Die Geschichte des Buches
»Es gibt keine Zufälle!«, behaupten manche klugen Leute. Allmählich glaube ich das auch.
Dieses Buch ist entstanden, weil es einfach entstehen musste.
Und so fing die Geschichte an: Die Tageszeitung Bergsträßer Anzeiger stellte meinen Buchverlag
vor und berichtete darüber, dass ich einen Wettbewerb für junge Schreibtalente ausgeschrieben
hatte. Dieser Beitrag brachte den Stein ins Rollen. Hannas Oma las die Zeitung, dachte sofort an
ihre Enkelin und beschloss,
mir zu schreiben. Hier der Auszug aus ihrem Brief:
Liebe Frau Hennig,
ich bin die Oma von Hanna. Hanna wohnt mit uns, ihren Eltern und ihrer Schwester
Anne auf einem Bauerhof.
Hanna ist 9 Jahre alt und macht uns oft Geschenke mit ihren Gedichten und Geschichten,
die sie sehr phantasievoll und lebendig erfindet und erzählt. Zu Weihnachten war es
ihre Geschichte „Elfenwind“.
In den Tagen nach Weihnachten ging es unserer Hanna nicht gut. Schließlich wurde
sie mit einem Blutzuckerwert von 500 in die Kinderklinik des Universitätsklinikums
Heidelberg eingewiesen.
Sie ist nun Diabetikerin und muss vor jeder Mahlzeit gespritzt werden. Ihr Leben wird also
nie mehr sein, wie es war; und ich musste an den Satz denken, den Hanna in
„Elfenwind“ schrieb:
„Doch dann kam ein heftiger Wind. Damit veränderte sich ihr ganzes Leben.“
Ich war zunächst berührt, nahm mir Hannas Text gespannt vor und war völlig beeindruckt.
Spontan fragte ich Hanna, ob sie Lust hätte, die Geschichte zu illustrieren und mit mir ein
Bilderbuch daraus zu machen. Sofort hat sie sich Motive ausgedacht und dann alle Bilder voller
Begeisterung gemalt. Die junge Künstlerin Hanna ist für mich ein echtes Ausnahmetalent.
Ihre Geschichte macht Mut.
Ein Euro von jedem verkauften Buch geht an die Initiative COURAGE für chronisch kranke
Kinder. COURAGE wurde vom Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin der Universitätsklinik
Heidelberg ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Erfolge der stationären Behandlung langfristig zu
Hause zu sichern und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen wie Hanna mehr
Lebensqualität zu bieten.
Ich finde, das ist ein gutes Ziel.
Petra Hennig, März 2009
Leseprobe
Presse
Hessenschau vom 16.07.2009
Zehnjährige Odenwälderin schreibt Kinderbuch
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RTL-Hessen vom 14.07.2009
Jungautorin Hanna Zeiss
Link zum Online Fernsehbeitrag
Frankfurter Rundschau vom 06.07.2009
10-Jährige schreibt Buch
Vom Elfenwind verweht
Das Leben auf dem heimischen Bauernhof muss die Fantasie von Hanna Zeiß angeregt haben. Die Zehnjährige aus Lindenfels im Odenwald ist eine von Deutschlands jüngsten Autoren. Ihre Gedanken hat sie in dem Kinderbuch "Elfenwind" zu Papier gebracht, das vor kurzem im Verlag Petra Hennig (Bensheim) erschienen ist.
Es handelt von den Elfenkindern Filice und Fojer, die mit ihrem Volk schon wieder umziehen müssen. "Damit veränderte sich ihr ganzes Leben", schreibt Hanna. Die Abenteuer, die ihre Helden bestehen müssen, hat die Schülerin mit bunten Zeichnungen illustriert. Elfen, Feen, Kobolde und Zwerge haben Hanna schon immer fasziniert.
"Ich war bei Sturm draußen und habe an Elfen gedacht", erzählt sie. Die Erlebnisse von Filice und Fojer hat sie dann am Computer weitergesponnen. "Ich habe jeden Tag ein bisschen geschrieben." An ein Buch hat sie da noch gar nicht gedacht. Die Geschichte ihrer Elfen bekamen Vater Alwin und Mutter Tanja zu Weihnachten geschenkt, die Seiten schön gestaltet und zusammengeheftet.
Nichts Außergewöhnliches für Hanna. Schon mit sieben Jahren verfasste sie kurze Gedichte, später gestaltete sie mit poetischen Texten ein kleines Buch. In der Schule macht sie lieber Deutsch als Mathe.
"Elfenwind" wäre im Stress der Feiertage fast in Vergessenheit geraten, hätte nicht die Oma eine Anzeige des Verlags Hennig gelesen und eine Kopie von Hannas Weihnachtsgeschenk hingeschickt. "Dann habe ich vom Verlag einen Brief bekommen, dass ich mich melden soll", erzählt Hanna. Der Rest ging recht schnell. Wie es nach dem Erstlingswerk weitergeht, will Hanna noch nicht richtig verraten. "Ich habe eine Fortsetzung schon angefangen", ist alles, was sich die Zehnjährige entlocken lässt. (dpa)
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Bergsträßer Anzeiger vom 02.07.2009
Porträt: Zehnjährige mit ihren Abenteuergeschichten eine der jüngsten Autorinnen in Deutschland
Hanna liebt den "Elfenwind"
Von dpa-Korrespondent Joachim Baier
Lindenfels.

Das Leben auf dem heimischen Bauernhof muss die Fantasie von Hanna Zeiß angeregt haben. Die Zehnjährige aus Lindenfels im Odenwald ist eine von Deutschlands jüngsten Autoren. Ihre Gedanken hat sie in dem Kinderbuch "Elfenwind" zu Papier gebracht, das vor kurzem im Verlag Petra Hennig (Bensheim) erschienen ist. Es handelt von den Elfenkindern Filice und Fojer, die mit ihrem Volk schon wieder umziehen müssen. "Damit veränderte sich ihr ganzes Leben", schreibt Hanna. Die Abenteuer, die ihre Helden bestehen müssen, hat die Schülerin mit bunten Zeichnungen illustriert. Elfen, Feen, Kobolde und Zwerge haben Hanna schon immer fasziniert.
Wer bei Hanna angemeldet ist, wird von ihr zu Hause an der Tür begrüßt. "Das bin ich", antwortet sie auf die Frage nach der Autorin von "Elfenwind", senkt bescheiden den Blick und bittet mit einer Handbewegung herein. Im Wohnzimmer berichtet sie dann, wie alles gekommen ist.
Ein Weihnachtsgeschenk
"Ich war bei Sturm draußen und habe an Elfen gedacht", erzählt sie. Die Erlebnisse von Filice und Fojer hat sie dann am Computer weitergesponnen. "Ich habe jeden Tag ein bisschen geschrieben." An ein Buch hat sie da noch gar nicht gedacht.
Die Geschichte ihrer Elfen bekamen Vater Alwin und Mutter Tanja zu Weihnachten geschenkt, die Seiten schön gestaltet und zusammengeheftet. Nichts Außergewöhnliches für Hanna. Schon mit sieben Jahren verfasste sie kurze Gedichte, später gestaltete sie mit poetischen Texten ein kleines Buch. In der Schule macht sie lieber Deutsch als Mathe.
Eine Vorliebe für Literatur hatte Hanna schon als kleines Kind. Gute-Nacht-Geschichten, bei denen Kinder einschlafen sollen, verfehlten bei ihr ihre Wirkung. Hanna blieb wach. "Sie wollte hören, wie die Geschichte ausgeht", sagt Mutter Tanja. Heute zählen "Die grüne Hexe" von Ursel Scheffler und "Das Geheimnis des Bücherhüters" von Corinna Gieseler zu ihren Lieblingsbüchern.
"Elfenwind" wäre im Stress der Feiertage fast in Vergessenheit geraten, hätte nicht die Oma eine Anzeige des Verlags Hennig gelesen und eine Kopie von Hannas Weihnachtsgeschenk hingeschickt. "Dann habe ich vom Verlag einen Brief bekommen, dass ich mich melden soll", erzählt Hanna. Der Rest ging recht schnell. Für ihr Buch hat Hanna viel Lob bekommen. "Lehrer und Freunde haben mir gesagt, dass sie es toll finden."
Wie es nach dem Erstlingswerk weitergeht, will Hanna noch nicht so richtig verraten. "Ich habe eine Fortsetzung schon angefangen", ist alles, was sich die Zehnjährige im Gespräch entlocken lässt. Da bleibt für ihre großen Hobbys wie Lesen und Klavierspielen nicht mehr ganz so viel Zeit. Dann wird sie sich auch ihrem Lieblingsstück, dem "Lied der Meermädchen" aus der Oper Oberan von Carl Maria von Weber, nicht mehr so oft widmen können, bedauert Hanna.
Südhessen Morgen
02. Juli 2009
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Ausschnitt aus Bergsträßer Anzeiger vom 07.03.2009
Menschen: Hanna Zeiß geht in die vierte Klasse, schreibt Geschichten, malt, filmt - und wurde jetzt "entdeckt"
Neunjährige Lindenfelserin veröffentlicht ihr erstes Buch
Von unserer Mitarbeiterin Gerlinde Scharf
Bergstraße. "Vor hunderten von Jahren lebten viele kleine Elfen unter einem Dach. Doch dann kam ein heftiger Wind. Damit veränderte sich ihr ganzes Leben."
So beginnt die Geschichte von Hanna Zeiß. "Elfenwind" hat sie die Abenteuer der Elfengeschwister Filije und Fojer genannt. Schon über fünfhundert Mal mussten die beiden mit ihrem Volk umziehen. Immer dann, wenn ein Sturm nahte, blies der die federleichten Elfenkinder davon. Wie wird es dieses Mal sein?
Hanna Zeiß gleicht zwar äußerlich durchaus einer zarten Elfe, ist aber ein kleines Mädchen aus Fleisch und Blut. Zusammen mit ihren Eltern, ihrer sechs Jahre älteren Schwester Anne, ihren Großeltern, der Katze "Tiger" und einigen Kühen lebt sie auf einem Bauernhof in Lindenfels-Winkel. Hanna ist neun Jahre alt und geht in die vierte Klasse der Carl-Orff-Schule.
Und Hanna schreibt wunderschöne Gedichte und Geschichten - und schenkt sie dann ihren Angehörigen zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Geburtstag. Und malen kann sie auch - und wie! Ihrer Oma hat sie es zu verdanken, dass aus dem "Elfenwind" jetzt sogar ein Buch wird, das man ab Ende März überall im Buchhandel kaufen kann.
Bensheimer Verlegerin begeistert
Hannas Oma hat den Stein für ihre Enkelin ins Rollen gebracht. Sie reagierte prompt, als sie im vergangenen Jahr im Bergsträßer Anzeiger das Interview mit Petra Hennig aus Bensheim las, und nahm Kontakt zu der Autorin auf. Diese hatte im Gespräch mit dem BA von ihrer Suche nach Nachwuchsschriftstellern berichtet, die sie im Eigenverlag fördern wolle. Wenige Tage nach der Veröffentlichung in der Tageszeitung, hatte sie auch schon Hannas Geschichte in der Hand - und war "total beeindruckt".
Danach ging alles ganz schnell. Mehrere Telefonate, Mails und einige Besuche bei Hannas Familie, und es stand fest: "Elfenwind" ist so gut, dass daraus ein Bilderbuch werden soll. Die phantasievollen, äußerst gelungenen Illustrationen hat die Neunjährige danach im Schnelldurchgang erledigt. Sie sind so außergewöhnlich, dass man sie mit dem sehr jungen Alter der Künstlerin kaum in Verbindung bringen kann.
Am Donnerstag dieser Woche war für Hanna ein besonders aufregender Tag: Zusammen mit ihren Eltern Tanja und Alwin Zeiß und Petra Hennig war sie dabei, als in der Druckerei Bönsel in Lautertal die Maschinen zum Druck des Buchumschlags anliefen.
Drucktermin in Lautertal
Die beiden Geschäftsführer Harald Kaffenberger und Carmen Bönsel erklärten dem Schreib- und Zeichentalent das weitere Procedere. "Elfenwind" wird ein Bilderbuch mit 36 Seiten und 16 farbigen Illustrationen. Zunächst ist an eine Auflage von 500 Stück gedacht. Dass es dabei bleibt, wird niemand, der die Geschichte der beiden Elfengeschwister Filice und Fojer gelesen hat, ernstlich glauben.
Jeweils ein Euro pro verkauftem Buch geht an die Stiftung Courage der Universitätsklinik Heidelberg, die sich für chronisch kranke Kinder einsetzt. Hanna zählt auch dazu: Seit Silvester 2008 weiß sie, dass sie Diabetikerin ist. Einige Wochen lang hat sie in der Uniklinik in Heidelberg gelegen, um sich dort auf ihr neues Leben vorzubereiten.
Ein echtes Multitalent
Das Multitalent aus Winkel gilt ab sofort als eine der jüngsten Autorinnen und Illustratorinnen Deutschland. Ein wenig überrascht ist die Neunjährige schon, ob des plötzlichen Trubels und der Aufregung um ihre Person. Geschichten erfunden und aufgeschrieben hat sie schließlich - wie ihre Eltern verraten - schon seit ein paar Jahren. Außerdem hat sie als Kinderredakteurin eine eigene Zeitschrift, "Puppen-Hilfsorganisation", verfasst und für ein Taschengeld an die Oma verkauft. Den Eltern schenkte sie zum Geburtstag einen selbst gedrehten und von ihr erzählten Film. Drehort war ein Teich in der Nähe ihres Zuhauses.
Gleichwohl möchte Hanna später einmal das Bücherschreiben nicht zu ihrem Beruf machen, sondern Lehrerin werden. Aber, das kann sich ja noch ändern.
Bergsträßer Anzeiger
07. März 2009